Während der Reise

 
Kein Stress!

Wenn Sie eine Reise entspannt angehen, ist das Unfallrisiko geringer. Das gilt für Sie, aber auch für Ihre Kinder.

Beginnen Sie Ihre Reise nicht gleich mit einem dicht gedrängten Programm, da Sie nach einem langen Flug womöglich mit dem Zeitunterschied zwischen Ihrem Abflugs- und Ankunftsort zu kämpfen haben (Jetlag).

Wenn Sie in die Berge fahren, müssen Sie Ihrem Körper Zeit geben, sich an die dünnere Luft anzupassen. Es wird deshalb davon abgeraten, schon gleich am Tag nach der Ankunft auf einen Berg zu steigen. Ein Höhenunterschied ist immer mit Risiken verbunden, auch für diejenigen, die bei guter Gesundheit sind. Lassen Sie sich im Institut für Tropenmedizin oder von Ihrem Hausarzt vor Ihrer Abreise untersuchen, um festzustellen, ob Sie körperlich in der Lage sind, sich in solche Höhen zu begeben.

 
Hygiene

Die hygienischen Bedingungen vor Ort, die exotische Küche und die Hitze sind häufig die Gründe, warum Touristen selbst in unseren Nachbarländern von der wohlbekannten „Turista“ bzw. „Montezumas Rache“ heimgesucht werden.

Achten Sie stets auf die Qualität des Wassers, das Sie trinken möchten. Nehmen Sie niemals Eiswürfel. Greifen Sie beim geringsten Zweifel lieber zu Mineralwasser (die Flasche sollte vor Ihren Augen geöffnet worden sein) oder trinken Sie nur abgekochtes und gefiltertes Wasser, in das eventuell noch ein Desinfektionsmittel gegeben wurde.

Essen Sie niemals rohes Gemüse oder Obst, das nicht von Ihnen selbst gewaschen oder geschält wurde.

Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie rohe Vorspeisen, Krustentiere, Gerichte mit nur kurz gekochten oder rohen Eiern oder Frischkäse, Cremespeisen sowie Speiseeis und andere gefrorene Nachspeisen zu sich nehmen. Überprüfen Sie vor allem, wie diese Speisen aufbewahrt wurden.
Achten Sie auch darauf, dass Fisch und Fleisch richtig gar sind, und vermeiden Sie Hackfleisch.

Waschen Sie sich in Risikogebieten vor dem Essen immer die Hände, und verwenden Sie dabei eine desinfizierende Seife.

 
Kleinkinder

Kleinkinder reagieren ganz besonders anfällig auf hohe Temperaturen. Bei Durchfall müssen Kinder viel Wasser zu sich nehmen, um den Wasserverlust auszugleichen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn die Arzneimittel in Ihrer Reiseapotheke keine Abhilfe schaffen können.

 
Sonne

Verderben Sie sich nicht Ihre Ferien, weil Sie ungeschützt und zu lange in der Sonne waren. Tragen Sie in sonnigen Regionen zumindest eine leichte Kopfbedeckung und verwenden Sie eine Sonnencreme mit einem hohen Sonnenschutzfaktor. Da Kinder eine sehr empfindliche Haut haben, muss sie ganz besonders geschützt werden, auch wenn der Himmel bedeckt ist.
Hinweis: Manchmal wird durch Mückenmittel die Wirkung von Sonnencremes vermindert.

 
Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten treten in allen Ländern der Welt auf, doch in manchen Ländern häufiger als in anderen. Diese Krankheiten, von denen einige sogar tödlich verlaufen können, müssen rechtzeitig behandelt werden. Den besten Schutz bietet dabei ein qualitativ hochwertiges Kondom. Im Zeitalter von AIDS ist Geschlechtsverkehr ohne Kondom unverantwortlich. Nehmen Sie deshalb auf Reisen immer qualitativ hochwertige Kondome mit.

Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis B werden nicht nur bei (hetero- oder homosexuellem) Geschlechtsverkehr übertragen, sondern auch durch infiziertes Blut. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie bei einer ärztlichen Behandlung nur mit sterilisiertem Material (insbesondere Spritzen) behandelt werden. Das gilt auch, wenn Sie sich tätowieren lassen wollen.

Nehmen Sie Ihre eigenen Injektionsnadeln mit, wenn Sie in ein Land reisen, in dem das Risiko ganz besonders hoch ist. Fragen Sie Ihren Hausarzt um Rat. Er kann Ihnen eine Bescheinigung ausstellen, dass die Nadeln ausschließlich zu Ihrem persönlichen Gebrauch bestimmt sind.

 
Insekten und andere kleine Tierchen

Einige Tiere können sehr gefährlich sein. Dabei handelt es sich nicht nur um große Wildtiere, sondern vor allem um Insekten, deren Stiche und Bisse Krankheiten übertragen können, die bisweilen tödlich verlaufen. Sie sollten sich deshalb vor Ihre Abreise diesbezüglich informieren.

Eine Gefahr stellen auch Schlangen, Spinnen, Skorpione, Krebse, Fische (insbesondere in den seichteren Gewässern der Korallenriffe) und Quallen dar.

In manchen Risikogebieten kann die Tsetsefliege die Schlafkrankheit übertragen. Hüten Sie sich vor Infektionen, die durch Parasiten übertragen werden, wie beispielsweise durch Zecken, die auch in Europa in stark bewaldeten Gebieten vorkommen.

In einigen tropischen Regionen sollten Sie aufgrund der Bilharziosegefahr weder in Süßgewässern baden noch barfuß auf feuchten Böden laufen.

In Risikogebieten sollten Sie auch Ihr Arzneimittel gegen Malaria nicht vergessen, auch wenn dieses Medikament nicht garantieren kann, dass sie nicht an Malaria erkranken. Das Denguefieber (oder Sieben-Tage-Fieber) wird ebenfalls durch Mücken übertragen. Diese Krankheit, die tödlich verlaufen kann, breitet sich in mehreren tropischen Regionen immer weiter aus. Sie können die Gefahr einschränken, indem Sie Kleidung tragen, die Sie von Kopf bis Fuß bedeckt, und außerdem Moskitonetze und geeignete Insektenmittel benutzen. Denken Sie daran, dass Sie auch mit einer Klimaanlage vor Mücken nicht gefeit sind.

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