Ihr Geld

 
Bei der Ausreise

In einigen Ländern müssen Sie Geldwechselnachweise vorlegen (zum Beispiel die Geldwechselbelege der Banken), bevor Ihnen gestattet wird, auszureisen. Diesbezügliche Informationen erhalten Sie bei der Botschaft oder beim Konsulat Ihres Reiselandes.

Nehmen Sie niemals hohe Geldsummen mit. Wichtig ist ein wenig Geld, falls Sie bei der Ankunft in Ihrem Reiseland ein Taxi nehmen, Trinkgeld geben oder vielleicht auch telefonieren wollen. Sie sollten Scheine in kleinen Stückelungen und Münzen bei sich haben.

Die Banken haben manchmal nur wenige Devisen auf Lager, vor allem, wenn es sich um weniger gängige Währungen handelt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, Ihre Devisen rechtzeitig zu bestellen.

In einigen Ländern sind die Ein- und Ausfuhr lokaler Devisen nicht gestattet. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank, welche Devisen Sie am besten in Ihr Reiseland mitnehmen (Euro oder andere internationale Devisen), um sie dort einzutauschen.

Informieren Sie sich bei der Botschaft oder beim Konsulat Ihres Reiselandes über die geltenden Devisenbestimmungen im Hinblick auf:

  • ein Einfuhr- und Ausfuhrverbot bzw. eine Einfuhr- und Ausfuhrbeschränkung von Devisen;
  • eine eventuelle Verpflichtung, bei Ihrem Aufenthalt eine bestimmte Summe auszugeben;
  • die eventuelle Aufbewahrung von Geldwechselbelegen sowie Ihrer Deviseneinfuhrerklärung.

Informieren Sie sich, wann die Banken und Wechselstuben in Ihrem Reiseland geöffnet sind, und wechseln Sie kein Geld auf dem Schwarzmarkt.

 
Bank- und Kreditkarten

In immer mehr Ländern können Sie mit einer Bankkarte (wenn die Bankkarte das Maestro-Logo aufweist, ähnlich wie bei Bancontact oder Mister Cash) an Geldautomaten Geld abheben oder in Geschäften bezahlen.

Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise bei Ihrer Bank:

  • ob Sie Ihre Bank- bzw. Kreditkarten in Ihrem Reiseland benutzen können;
  • an wen Sie sich bei Problemen in Ihrem Reiseland wenden können. Diese Auskunft kann sich manchmal als sehr nützlich erweisen.

 
Der Euro

Der Euro ist die offizielle Währung in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien, Zypern, in der Slowakei und in den Niederlanden.

Daneben ist der Euro auch Zahlungsmittel in Andorra, Monaco, San Marino und im Staat Vatikanstadt.

 
Reiseschecks

Reiseschecks können manchmal sehr praktisch sein, da sie das am häufigsten akzeptierte Zahlungsmittel sind und außerdem den Vorteil bieten, dass sie bei Verlust oder Diebstahl erstattet werden. Reiseschecks werden auch in Euro ausgestellt.

 
Verlust oder Diebstahl

Sie können das Risiko einschränken, indem Sie Bargeld nur in geringen Mengen mit sich führen.

Bewahren Sie Ihre Bank- und Kreditkarten, Ihre Schecks und Ihre Identitätsdokumente getrennt voneinander auf.

Tragen Sie Ihre Zahlungsmittel immer bei sich.

Schreiben Sie Ihre Bank- bzw. Kreditkartennummern auf.

Sie sollten die Telefonnummer des Kreditinstituts, das Ihre Karte ausgestellt hat, sowie die Telefonnummer Ihrer Bank immer griffbereit haben, damit Sie bei Verlust oder Diebstahl Ihre Karten und Schecks sofort sperren lassen können.

Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Ihre Zahlungsmittel verlieren oder sollten diese gestohlen werden, informieren Sie unverzüglich:

  • das Kreditinstitut, das Ihre Karte ausgestellt hat. Es ist unter der angegebenen Telefonnummer Tag und Nacht erreichbar.
    Schreiben Sie diese Nummer vor Ihrer Abreise auf einen Zettel und bewahren Sie diesen Zettel getrennt von Ihrer Karte auf. ‚Card Stop’ erreichen Sie unter 070 344 344, aus dem Ausland unter: +32 70 344 344;
  • Ihre Bankfiliale;
  • die nächste Polizeistation.

Die belgischen Botschaften und Konsulate können nur in wirklich außergewöhnlichen Fällen und unter besonders drastischen Umständen finanzielle Hilfe leisten. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank, wie Sie gegebenenfalls Geld in Ihr Reiseland überweisen lassen können.