Kreislaufwirtschaft, Finanztechnologie und Mobilität auf dem Programm des dritten Tages des Staatsbesuchs im Großherzogtum Luxemburg

An diesem dritten Tag des Staatsbesuchs begibt sich die Delegation zur Handelskammer und anschließend in die Region der luxemburgischen Mosel.

Die Staatsoberhäupter werden begleitet vom Vizepremierminister, Minister für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigungsminister Didier Reynders, vom Ministerpräsidenten der Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt Rudi Vervoort und vom Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Oliver Paasch. Die offizielle Delegation wird zudem aus hochrangigen Beamten, CEO und Vertretern von akademischen Institutionen und belgischen Medien bestehen.

Der Tag beginnt in der Handelskammer, wo der König und der Großherzog Unternehmer und Unternehmensleiter treffen, die die belgisch-luxemburgische Zusammenarbeit anhand von Bau-, Logistik- und Industrieprojekten beleuchten. Anschließend wohnen sie einer Seminareinführung zum Thema Finanztechnologie bei und befassen sich insbesondere mit der Herausforderung, Talente für die Fintech-Unternehmen anzuwerben.

In der Handelskammer findet außerdem eine Unterzeichnungszeremonie statt, bei der 21 Abkommen zwischen belgischen und luxemburgischen Partnern geschlossen werden.

Der Vormittag wird im Biodiversum in Remerschen fortgesetzt, einem in einer außergewöhnlichen Umgebung gelegenen Natur- und Forstzentrum, in dem die natürlichen Ressourcen im Mittelpunkt stehen, die in der Kreislaufwirtschaft bewahrt werden sollen. Die Staatsoberhäupter hören dort die Schlussfolgerungen eines Seminars über die Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie und besichtigen anschließend eine Ausstellung mit dem Titel „De linéaire à circulaire: l’avenir de la construction“ (Von der Einbahnstraße zur Kreislaufwirtschaft: die Zukunft der Bauindustrie), die innovative Technologien und Projekte zu diesem Thema hervorhebt.

Die Staatsoberhäupter und die offizielle Delegation begeben sich anschließend nach Schengen, wo die gleichnamigen Abkommen unterzeichnet wurden. Dort gehen sie zu einem Themenmittagessen zum Thema Mobilität an Bord der M.S. Princesse Marie-Astrid. An Bord werden Präsentationen über intelligente Navigation und Multimodalität vorgestellt. Belgische und luxemburgische Akteure können sich anschließend während der Moselkreuzfahrt zu diesem Thema austauschen.

Am Nachmittag besuchen die Staatsoberhäupter das Weinbauinstitut in Remich, um sich über die Forschung und die Herausforderungen in diesem besonderen luxemburgischen Wirtschaftssektor zu informieren. Den Abschluss dieses Besuchs bildet ein geselliges Treffen mit den traditionellen Vertretern dieses Wirtschaftssektors.

Die offizielle Abschiedszeremonie findet vor dem Großherzoglichen Palast in Anwesenheit S.K.H. des Großherzogs und der höchsten luxemburgischen Repräsentanten statt. Die belgischen Staatsoberhäupter werden dann von II.KK.HH dem Erbgroßherzog und der Erbgroßherzogin zum Bahnhof Luxemburg begleitet.