Im Ausland

Mit dem Herannahen der Sommerferien steigt an unseren ausländischen Vertretungen auch die Zahl der Bewerbungen um einen Praktikumsplatz. Die Leiter der Vertretungen können selbst entscheiden, ob sie einen Praktikanten aufnehmen wollen oder nicht, unter der Voraussetzung, dass sich daraus für den FÖD Auswärtige Angelegenheiten keinerlei Verpflichtungen ergeben und dass das Praktikum folgende Kriterien erfüllt:

1) Das Praktikum wird nicht vergütet. Es darf weder für die Vertretung noch für den Dienst Kosten mit sich führen. Der Praktikant erhält keinerlei finanzielle Unterstützung, weder für die Reise noch für die Unterkunft oder die Aufenthaltskosten im Allgemeinen. Der Praktikant trägt die vollen Kosten und haftet auch dafür.

2) Der Praktikant muss am Tag des Inkrafttretens des Praktikumsvertrags allen Anforderungen des Gastlandes in Bezug auf seine Ausweisdokumente, ein Visum, eine eventuelle Aufenthaltserlaubnis und eventuelle Impfungen nachgekommen sein. Diese Anforderungen müssen während der gesamten Praktikumsdauer erfüllt sein.

3) Der Praktikant muss Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraums (EU + Island, Norwegen und Liechtenstein) oder der Schweiz sein.

4) Der Praktikant verpflichtet sich, ein beispielhaftes Verhalten an den Tag zu legen.

5) Der Praktikant hat keinerlei Zugang zu als geheim eingestuften Dokumenten.

6) Der Praktikant muss eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen haben. Hypothese 1: Der Praktikant besitzt eine Versicherung, die seine Ausbildungseinrichtung für ihn abgeschlossen hat und speziell für die Dauer des Praktikums gilt. Hypothese 2: Der Praktikant unterliegt nicht der Verantwortung einer Ausbildungseinrichtung. In diesem Fall muss er privat eine Versicherung abschließen, die spezifisch für ein nicht vergütetes Praktikum (und für ein spezifisches Land) gilt. Der Dienst bietet diesbezüglich keinerlei Versicherungen an.

Nach Kenntnisnahme der oben aufgeführten Bedingungen kann der Praktikumsbewerber mit der Vertretung, an der er sein nicht vergütetes Praktikum absolvieren möchte, schriftlich Kontakt aufnehmen. In seinem Schreiben an die Vertretung weist er darauf hin, dass er die oben aufgeführten Bedingungen zur Kenntnis genommen hat und dass er sich im Fall, dass er das Praktikum absolvieren darf, dazu verpflichtet, diese Bedingungen ausnahmslos zu erfüllen. Der Praktikant kann das Praktikum erst antreten, nachdem der Leiter der Vertretung seine Einwilligung erteilt hat und der Praktikumsbewerber einen Vertrag für ein nicht vergütetes Praktikum, das ihm diese Vertretung anbietet, unterzeichnet hat.

 

 

Wir arbeiten derzeit an der Erneuerung unserer Website. Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, wer unsere Website konsultiert und nach welchen Informationen er oder sie sucht, möchten wir Sie bitten, diesen kurzen Fragebogen auszufüllen. Dies wird nur wenige Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Mitarbeit.

Sie können den Fragebogen hier finden: https://qlite.az1.qualtrics.com/jfe/form/SV_4VdkGChG6BNcVX

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